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Staschko war ein Mühlknappe auf der Mühle im Koselbruch.

Biografie

Vor Krabats Ankunft auf der Mühle

Es ist nicht bekannt, seit wann Staschko auf der Mühle arbeitete, aber vor ihm waren Tonda und Juro da.

Im Jahr vor Krabats Ankunft auf der Mühle aß Staschko selbst herbeigezauberte Pilze und verdarb sich den Magen. Es hätte nicht viel gefehlt und er wäre daran gestorben.

Krabats erstes Jahr

In Krabats erster Osternacht auf der Mühle holte Staschko sich zusammen mit Andrusch das Mal der Geheimen Bruderschaft. Nachdem alle sich das Mal von der Stirn geschwitzt hatten, forderte er die anderen Mühlknappen zum Feiern auf.

Als der Leutnant und die anderen Werber zu Besuch zur Mühle kamen, richteten Andrusch und Staschko mit Hilfe von Michal und Merten das Essen für den Besuch her. Am nächsten Morgen, auf dem Weg nach Kamenz, marschierte er mit Krabat im letzten Glied der Burschen des kleinen Trupps.

Später im Jahr war Staschko mit Krabat und Tonda beim Torfstechen und zauberte Pilze herbei, sagte aber zu Krabat, dass sie nicht essbar waren und er im letzten Jahr fast daran gestorben wäre. Nach Tondas Tod erklärte er Krabat, dass sie den Meister nicht brauchten, um Tonda zu begraben.

Krabats zweites Jahr

An Ostern des zweiten Jahres schlug Staschko Andrusch vor, eine Geschichte zu erzählen, vielleicht von Pumphutt. Zuerst musste Andrusch aber erzählen, wer Pumphutt ist, weil Krabat und der neue Lehrjunge Witko es nicht wussten.

Später bauten die Mühlknappen ein neues Mühlrad und eine neue Mühlenwelle; das Kommando übernahm dabei Staschko, weil er der Geschickteste war. Krabat und Kito wurden ihm als Gehilfen zugeteilt. Andrusch erlaubte sich einen Spaß, indem er Staschko mit einem Zauber vortäuschte, dass das Loch in der Welle zu klein war. Zunächst war Staschko entsetzt, weil er sich sicher war, dass er nichts falsch gemacht hatte, aber dann merkten er und die anderen Mühlknappen, dass Andrusch nur Spaß machte.

Als der Meister die Mühlknappen nach seiner Niederlage gegen Pumphutt Nachts arbeiten ließ, hatte Witko, der noch im Wachstum war, es am schwersten. Deshalb versuchten Michal und Merten, ihm zu helfen. Auch Krabat, Hanzo und Staschko versuchten, ihm zu helfen, wenn es möglich war, aber dies war schwer, denn der Meister sah fast alles.

Witko wuchs in seinem ersten Jahr auf der Mühle beträchtlich, blieb aber dürr. Deshalb schlug Andrusch einmal den anderen vor, ihm einen Ziegelstein auf den Kopf zu legen, damit er ihnen nicht davon wuchs. Staschko schlug vor, Witko zu mästen, "weil er Speck auf die Rippen braucht und mehr Fleisch an den Hintern, damit er nicht aussieht wie eine Krautscheuche!"

Krabats drittes Jahr

Zu Beginn des dritten Jahres öffneten Petar und Staschko die Schleuse am Mühlenweiher.

An seinem ersten Tag auf der Mühle aß Lobosch sein Frühstück mit Krabat, Andrusch und Staschko aus einer Schüssel. Die drei wunderten sich, wie viel Lobosch vertrug. Staschko meinte, dass die anderen sich auf die faule Haut legen konnten, wenn Lobosch so arbeitete, wie er aß.

Nach Mertens erstem Fluchtversuch schlug Hanzo vor, zu versuchen, Merten auszureden, noch mal wegzulaufen, aber Krabat und Staschko befürchteten, dass sie dies nicht schaffen würden. Nach seinem zweiten Fluchtversuch empfingen Krabat und Staschko ihn und führten ihn in die Stube.

Am gleichen Morgen versuchte Merten, sich zu erhängen. Staschko merkte als Erster, dass Merten noch lebte.

Auf dem Osterfest von Krabats drittem Jahr auf der Mühle schimpften Andrusch und Staschko auf den Meister. Lobosch machte sich deshalb Sorgen, was geschehen würde, wenn der Meister dies mitbekommen würde, aber Krabat beruhigte ihn.

Als die Kantorka Krabat freibat, stand dieser während der Probe zwischen Andrusch und Staschko.

Persönlichkeit

Staschko war flink wie ein Wiesel. Außerdem war er der Geschickteste unter den Mühlknappen.

Nach dem Bau des neuen Mühlrads war er sehr stolz auf sein Werk.

Aussehen

Im Film hat er dunkelbraune lockige Haare. Andrusch nennt ihn einmal im Spaß "Aalauge", eventuell in Anspielung auf seine großen, leicht hervortretenden Augen.

Hinter den Kulissen

  • Im Film Krabat (2008) wünscht er sich nur, ein neues Mühlrad zu bauen, für das er auch Pläne angefertigt hat, während dies im Buch tatsächlich passiert. Seine Pläne für das Mühlrad rettet er, bevor die Mühle in Flammen aufgeht, weil er sie bei sich trägt.

Schauspieler

Jahr Film/Fernsehserie Schauspieler/Synchronsprecher
2008 Krabat (2008) Stefan Haschke

Quellen

Bücher

Filme

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