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Jirko war ein Freund des Meisters.

Biografie

Der Meister und Jirko lernten zusammen das Müllerhandwerk auf der Mühle in Commerau. Nach ihrer Lehrzeit zogen sich durch die Lausitz, ins Schlesische und nach Böhmen und arbeiteten zu zweit für einige Müller. Sie gerieten in eine Schwarze Schule und lernten in sieben Jahren das Zaubern. Einmal machte Jirko mit bloßen Händen ein Hufeisen wieder ganz, das der Kurfürst auseinander gebrochen hatte. Danach versuchte der Kurfürst, es wieder auseinander zu brechen, aber es gelang ihm nicht, obwohl er sich sehr anstrengte.

Später erschoss der Meister Jirko. Er war Musketier beim Heer des Kaisers, während Jirko als Zaubermeister beim türkischen Sultan arbeitete, nachdem sie beide für eine Weile aus der Lausitz hatten verschwinden müssen. Die Gründe dafür werden nicht genannt. Der Meister wollte den entführten Marschall von Sachsen aus dem Lager der Türken zurückholen. Auf der Flucht erschoss der Meister mit einem Goldknopf einen Adler, der sie verfolgte, weil er nicht wusste, dass Jirko der Adler war. Erst danach stellte es sich heraus.

Der Meister erzählte den Mühlknappen auf der Mühle im Koselbruch von seinen Erlebnissen mit Jirko. Das Erlebnis mit dem Kurfürsten und dem Hufeisen erzählte er beim Radhub in Krabats zweitem Jahr. Danach verlangte er Wein und betrank sich, bis er in seinen Lehnstuhl zurückfiel und aussah wie ein Toter. In Krabats drittem Jahr erzählte der Meister, wie er Jirko umgebracht hatte. Krabat als Meister und Juro als Jirko spielten nach, wie es dazu kam. Nachdem es vorbei war und die Burschen erleichtert merkten, dass es nur ein Spiel war, schrie der Meister, dass er seinen Freund damals wirklich getötet habe, dass er ihn hatte töten müssen. Daraufhin warf er die Gesellen aus der Kammer, weil er allein sein wollte.

Persönlichkeit

Der Meister beschrieb Jirko als sehr lustig und erwähnte, dass Jirko für drei arbeiten konnte, wenn er musste, und die Mädchen seien hinter den beiden her gewesen. Die beiden hingen in jungen Jahren sehr aneinander und wollten nirgendwo allein Arbeit nehmen, nur zu zweit.

Quellen

Bücher

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